Geschichte

Verein

des Vereins für Gemeindediakonie Adorf e.V.

1991 entstand eine Initiative zur Gründung des Vereins für Gemeindediakonie Adorf e.V. durch Herrn Pfarrer Zweigler, Pfarrer der Evang.-Luth. Kirche in Adorf zum Erhalt der zwei Gemeindeschwestern von Adorf, die vorher im Stadtambulatorium Adorf beschäftigt waren und den gesamten hauspflegerischen Bereich in Adorf und Umgebung abdeckten.

In diesem Zuge wurden noch der Seniorenclub Adorf in der Markneukirchner Straße, die Essenversorgung vieler älterer Menschen und die Hauswirtschaftshilfen von der damaligen Volkssolidarität mit übernommen.

Es begann eine Zeit des Aufbauens und Hoffens für den Vorstand des Vereins und für alle beschäftigten Mitarbeiter.

Die Arbeitsräume und das inzwischen eingerichtete Büro fanden in der Eduard-Krenkel-Straße 23  den Ort ihrer Bestimmung, ebenso wie die Sozialarbeiterin und Fürsorgerin der Ambulanz Adorf und ein Psychologe aus Bad Elster, die auch dem Verein angehörten, sich hier ihre Arbeitsräume einrichteten.

Einer trage des anderen Last

1992
Anerkennung als Sozialstation durch den Landrat des Landkreises Oelsnitz/V.

Inzwischen waren 4 Krankenschwestern, 3 Hauswirtschafterinnen, 2 Zivildienstleistende und zwei Mitarbeiter des Seniorenclubs innerhalb der Sozialstation beschäftigt. Mit einem „Trabbi“, der uns von einem Adorfer Unternehmen gesponsert wurde, wurden die Essen für die Senioren auf  Grund der großen Nachfrage ausgefahren.

1993
Umzug des Seniorenclubs in den altersgerechten Wohnblock in der Schillerstraße 23 – wunderbare Räume, liebevoll eingerichtet standen von nun an den Senioren von Adorf zur Verfügung.

Der Ruf unseres Pflegepersonals und dessen liebevolle Hinwendung zu den von ihnen Betreuten lies es bald zu, dass mehr Pflegekräfte eingestellt werden konnten.
Genau zu diesem Zeitpunkt begann für unsere Einrichtung – noch unbewusst – die Zeit der Ausbildungen.
Als ausbildende Einrichtung konnten wir bald unsere erste selbst ausgebildete Altenpflegerin einstellen.

Mit ihr ergaben sich auch die ersten qualitativen Veränderungen, da unsere frisch ausgebildete Fachkraft die neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnisse von der Ausbildung mitbrachte.

Praktikanten und Schüler waren von diesem Zeitpunkt fast immer in unserer Sozialstation präsent; sie brachten frischen Wind und neue Kenntnisse mit, die uns sehr zu Gute kamen.

Der Kauf von Dienstfahrzeugen blieb nicht aus, ebenso wurde das Gebäude in der Eduard-Krenkel-Straße 23 käuflich erworben.

Zwei, im Mühlental tätige Gemeindeschwestern wurden übernommen, somit erweiterte sich unser Einzugsbereich noch auf Marieney, Unterwürschnitz, Raasdorf, Tirschendorf und Schöneck.

1996
Das Haus bekam neue Fenster, wurde trocken gelegt und renoviert.

Im Laufe der Zeit ist die Zahl der Mitarbeiter auf 8 Stellen angewachsen, im gesamten Einzugsbereich wurde von den Zivildienstleistenden an unsere Betreuten warme Mittagessen der Oberlandküche Adorf ausgefahren.
Auf 6 Pflegetouren konnten täglich ca. 60 Patienten liebevoll und fachgerecht gepflegt werden.

1999
Mittlerweilen wurden 6 Pflegetouren von 12 Mitarbeitern gefahren.
Wertvolle Dienste erwiesen uns die jetzt fest in unserer Sozialstation integrierten Schüler und Praktikanten.

2000 bis 2005
Mit 8 Pflegetouren und 15 Mitarbeitern werden zwischen 60 und 75 Patienten bis in etwa 140 Einsätzen täglich betreut. In dieser Zeit nahmen vier Mitarbeiter aus dem Hilfskräftebereich an einer Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin in Eigeninitiative teil und schlossen die Ausbildungen erfolgreich ab, sodass nun über 80 % der Mitarbeiter in der Pflege mit einer qualifizierten Ausbildung zur Verfügung stehen.

Im Jahr 2005 wurde eine Dacheindeckung notwendig und wir freuen uns, dass dieses Haus weiterhin  und kontinuierlich saniert werden konnte.

Seit 2005 stehen ständig zwei Altenpflegeschülerinnen in unserer Einrichtung mit auf dem Dienstplan, die liebevoll und fachgerecht von unserer Praxisanleiterin in ihrer Ausbildung begleitet und angeleitet werden.

2006
In diesem Jahr konnte die Pflegeeinrichtung auf 10-12 Pflegetouren stolz sein; mit 18 Mitarbeitern werden mit 7 neuen VW Fox, einem VW Caddy und einem Fiat Scudo unsere Patienten sehr liebevoll betreut.

2007
Dieses Jahr war für die Mitarbeiter der Sozialstation teilweise sehr anstrengend, da zum einen die gesamten Innenräume der Sozialstation umgestaltet und renoviert wurden und zum anderen eine Qualitätsmanagerin gemeinsam mit der PDL begannen, ein QM-System, welches für qualitativ hochwertige Pflege wichtig und notwendig ist einzuführen und umzusetzen.

2008
Froh und dankbar nahmen die Mitarbeiter den neuen Teamraum und die wunderschön umgestalteten Räume in Besitz und mit dem gleichen Elan werden nun auch die theoretischen Qualitätsanforderungen von allen umgesetzt.

Wichtig für unser Personal ist die gute, liebevolle und qualitativ hochwertige Pflege, bei der jedoch der Mensch mit seinen Wünschen, Gedanken und Bedürfnissen im Mittelpunkt steht.

Somit wünschen wir uns für die Zukunft etwas mehr Zeit für die Menschen zu denen wir gehen und mit denen wir durch unsere Arbeit in Kontakt treten und hoffen, dass die Politik in unserem Land an dieser Stelle etwas mehr das Ohr öffnet um den Ruf der betroffenen Menschen zu hören.